Tel/Fax: (01)990 45 67
Mobil: 0676 9206868

indische Bekleidung

Hier entsteht im Laufe der Zeit ein Nachschlagewerk über verschiedene indische Bekleidungen. – Bitte um Verständnis, wenn es momentan noch nicht vollständig ist.


Sari

Der Sari ist die traditionelle Kleidung indischer Frauen. Es ist eigentlich nur eine fünfeinhalb bis sieben Meter lange Stoffbahn aus Baumwolle, Viskose oder Seide, die geschickt um den Körper gewickelt wird. Normalerweise kommt man dabei ohne Knöpfe, Klammern oder Nadeln aus. Das elegante Kleidungsstück gibt es in allen Variationen – vom einfach gefärbten Baumwoll-Sari bis zum aufwändig bestickten und mit Goldfäden verzierten schillernden Seiden-Sari. Der oft besonders schön gestaltete Vorderteil, der über die Schulter gelegt wird, heißt Pallu. Unter dem Sari wird normalerweise ein Unterrock getragen und eine farblich dazupassende einfache enge Bluse, Choli genannt. Letztere ist oft gleich beim Saristoff dabei.


Lahnga Choli

Lahnga ist ein langer Rock, der bis zu den Zehen hinunter reicht. Dazu wird traditionellerweise ebenfalls eine Choli-Bluse getragen, die allerdings oft aufwändiger gestaltet – zum Beispiel mit Stickereien oder Spiegeln verziert – ist.


Half Sari

Ein Halb-Sari wird in Indien von unverheirateten Frauen – vor allem von Mädchen – getragen und da vor allem bei festlichen Anlässen. Deshalb sind Half Saris oft besonders schön verziert. Über einen Rock wird eine Bluse getragen und darüber üblicherweise ein durchscheinendes Tuch gewickelt.


Salwar Kameez

Die oft auch als Punjabi Dress bezeichnete sehr populäre Bekleidung aus dem Norden besteht aus einer Hose (Salwar), die oben sehr weit und unten eher eng ist und einem mittellangen, meist dekoriertem Oberteil (Kameez). Üblicherweise wird dazu ein leichter Schal (Dupatta) getragen, der in einer von zahllosen Variationen locker über die Schultern gelegt wird. Salwar-Hosen werden in Indien seltener auch von Herren getragen, in islamischen Ländern öfter.


Churidar

Sind einfache Hosen, die – im Gegensatz zur Salwar – unten eng sind und so mehr der Kontur des Beins folgen. Wenn sie überlang sind, formen sie Falten um den Unterschenkel, was als Pendant zu den zahllosen Armreifen (Churi) angesehen werden kann, daher auch ihr Name.


Lungi

Ein traditioneller einfacher Wickelrock aus Baumwolle, der vor allem in Südindien und Südostasien getragen wird.


Bindi

Der Bindi ist der traditionelle rote Punkt, den Frauen auf der Stirn tragen. Er ist ursprünglich eine Abwandlung des Tilak, einem Zeichen, das mit Zinnober, Safran oder Sandelholz aufgetragen wird und wurde früher nur von verheirateten Frauen getragen. Inzwischen ist der Bindi aber zu einem Modeartikel geworden, es gibt unzählige vorgefertigte Arten – oft mit Glitzersteinchen und Metallic-Look dekoriert -, die aufgeklebt werden. Heute gehört der „Fashion Bindi“ zur alltäglichen Schönheitspflege auch bei Mädchen und unverheirateten Frauen.


Kurta Pajama

Die klassische nordindische Herren-Bekleidung. Die Kurta, ein langes „Hemd“ aus Baumwolle, Seide, oder auch Wolle wird über einer eher engen one-size-fits-all Hose (Pajama), die lediglich mit einer Schnur zugebunden wird, getragen. Pajamas sind meist aus weißem Baumwollstoff oder auf das Material der Kurta abgestimmt.


Sherwani

Die elegante Oberbekleidung für Herren, eine Art Mantel – üblicherweise vorne durchgeknöpft – mit einem Stehkragen. Sherwanis sind entweder aus einfarbigem Stoff (meist schwarz) oder mit kunstvoller Stickerei verziert und reichen bis knapp unter die Knie.


Dhoti

Das traditionelle Beinkleid für Herren, das in der Regel nur zu besonderen Anlässen getragen wird. Die Dhoti ist nur eine einzige Stoffbahn, die auf komplizierte Weise um Hüfte und Beine gewickelt wird.


Turban

Der Turban ist eine traditionelle asiatische Kopfbedeckung, die in Indien Pagdi genannt wird, und bei uns hauptsächlich von männlichen Angehörigen der Sikh-Religion bekannt, diese bezeichnen ihn wiederum als Dastar.


Sitemap    Impressum    Admin